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Es ist die vielleicht wichtigste Frage bezüglich des ESYSTA Systems: Bringt das überhaupt etwas? Oder fachlicher ausgedrückt: Hat die Anwendung von ESYSTA für Diabetes-Patienten einen medizinischen Nutzen und wenn ja, welchen? Diese Fragen stellen nicht nur Nutzer, Ärzte und Krankenkassen. Auch Emperra wollte als Entwickler des ESYSTA Systems eine klare Antwort. Das war der Ausgangspunkt der S-T-A-R-T-Studie (Systematic Trial with Analysis of Results in Telemedicine).

Die S-T-A-R-T-Studie im Überblick

Diese Beobachtungsstudie entstand in Zusammenarbeit mit einer Krankenkasse und der Technischen Universität Dresden. 215 Patienten mit Typ-1- und mit Typ-2-Diabetes nutzen für mindestens 12 Monate das ESYSTA System. Dabei wurde die Entwicklung ihrer relevanten Blutwerte erfasst. Zusätzlich wurden analysiert: Ihre Hypoglykämie Raten, ihr Insulinverbrauch, ihre gesundheitsbezogene Lebensqualität und ihre Anwenderzufriedenheit.

Die wichtigsten Ergebnisse der S-T-A-R-T-Studie

  • Bei Typ-2-Diabetikern: Absenkung des HbA1c-Wertes im Mittel um 2 %-Punkte.
  • Alle Patienten: Absenkung des HbA1c-Wertes im Mittel um 0,9 %-Punkte.
  • Je höher der Ausgangs-HbA1c-Wert war, desto stärker fiel die Absenkung aus
  • Trotz Senkung der HbA1c-Werte kam es zu keiner Erhöhung der Hypoglykämie Rate
  • Bei Insulinverbrauch und Blutdruckwerten Trends zu absinkenden Werten (hier wäre eine längere Studiendauer aufschlussreicher gewesen)
  • Verbesserung der Lebensqualität, besonders durch verringerte körperliche Schmerzen und verringerte emotionale Probleme
  • Erhöhte Motivation und verbessertes Selbstmanagement der Patienten
  • Verbesserung der Kommunikation zwischen Arzt und Patient
  • 93 % der Ärzte und 84 % der Patienten würden das ESYSTA System weiterempfehlen

Das Fazit der S-T-A-R-T-Studie

Das ESYSTA System verbessert nachweislich den HbA1c-Wert, die Motivation sowie die Lebensqualität der Patienten und ebenfalls die wichtige Kommunikation zwischen Arzt und Patient.

Für alle, die mehr wissen möchten: Das Whitepaper der S-T-A-R-T-Studie

Das Whitepaper steht hier zum Download bereit. Interessierte können auch gerne die gesamte Studie bei Emperra anfragen.

Und was bringt das der Gesellschaft? Studie zum ökonomischen Nutzen des ESYSTA Systems

Die Verbesserung der Gesundheit und der Lebensqualität von Diabetes-Patienten ist menschlich ein großer Gewinn. Aber auch die Solidargemeinschaft des Gesundheitssystems profitiert davon. Denn eine dauerhafte Absenkung der HbA1c-Werte von Diabetikern bringt beachtliche Einsparungspotentiale mit sich. Um diese genauer zu beziffern, haben die Hochschule Niederrhein und das Berlin Institute of Health eine gesundheitsökonomische Analyse auf Basis der S-T-A-R-T-Studie durchgeführt und international publiziert.

Steigende Diabetes-Erkrankungen bedeuten steigende Behandlungskosten

Wir haben es bereits in unserem Artikel zum „Diabetes-Tsunami“ thematisiert: die Zahl der Diabetes-Erkrankungen steigt beständig. Dies gilt insbesondere für Diabetes-Typ-2. Immer mehr Menschen erkranken immer früher. Mit den wachsenden Patientenzahlen steigen auch die Kosten für die Behandlung – des Diabetes mellitus selbst und der zahlreichen, oft gravierenden Folgeerkrankungen. Im Jahr 2008 betrugen diese Kosten 6,34 Milliarden Euro, im Jahr 2015[1] bereits 7,31 Milliarden Euro.

Nachgewiesene Einsparpotentiale mit dem ESYSTA System

  • Maximales Einsparpotential, wenn bei Patienten zwischen dem 41. und 95. Lebensjahr der HbA1c-Wert nachhaltig von 9,0 auf 7,0 % abgesenkt wird: 088,07 Euro.
  • Maximales Einsparpotential, wenn bei Patienten zwischen dem 41. und dem 95. Lebensjahr der HbA1c-Wert nachhaltig von 9,6 auf 6,6 % abgesenkt wird: 147,51 Euro. [3]
  • Das größte Einsparpotential: wenn bei Patienten zwischen dem 41. und dem 61. Lebensjahr der HbA1c-Wert nachhaltig von 8,0 auf 6,0 % abgesenkt wird: 238,85 Euro. [4]

Warum die realen Einsparpotentiale wahrscheinlich noch höher liegen:

  • In der Analyse konnten nicht alle Folgeerkrankungen von Diabetes und damit nicht alle realen Kosten berücksichtigt werden. Der Grund: fehlende Daten. Daher liegen die tatsächlichen Einsparpotentiale voraussichtlich noch über den errechneten.
  • Diese gesundheitsökonomische Analyse bildet die Sicht der gesetzlichen Krankenversicherungen ab. Daher berücksichtigt sie keine volkswirtschaftlichen Kosten wie z. B. Erwerbsminderung.

Für alle, die mehr wissen möchten: Abstract und Link zum Kauf der Studie

Die Zusammenfassung ist allgemein über diesen Link zugänglich. Interessierte können auch gerne die gesamte Studie bei Emperra anfragen.

 

Fazit: ESYSTA ist nachweislich ein Gewinn für Patienten und die Gesellschaft

 

Möchten auch Sie vom ESYSTA System profitieren?

Dann investieren Sie jetzt über die Digital Venture Capital Plattform Aescuvest in Emperra, die Entwickler des ESYSTA Systems.

 

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[1] https://www-genesis.destatis.de/genesis/online?operation=previous&levelindex=1&step=1&titel=Ergebnis&levelid=1602762032090&acceptscookies=false#abreadcrumb

[2] pro Jahr und Patient

[3] pro Jahr und Patient

[4] pro Jahr und Patient