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Die Digitalisierung ist kein Selbstzweck, sondern setzt sich in allen Bereichen immer weiter durch, weil sie enormen Nutzen bietet. Dies gilt auch für das Gesundheitswesen. Hier haben digitale Technologien und Produkte wie z. B. das ESYSTA System von Emperra das Potential, die großen Herausforderungen der nächsten Jahre und Jahrzehnte wie den demographischen Wandel, die stetige Zunahme chronischer Erkrankungen und die Unterversorgung in strukturschwachen, ländlichen Regionen bewältigbar zu machen. Darüber hinaus ermöglicht Digitalisierung eine hochwertige und bezahlbare Versorgung für alle – unter anderem durch die im Folgenden kurz vorgestellten Vorteile.

Entlastung der Gesundheitssysteme
Von der digitalen Versorgung ist in deutschen Praxen und Kliniken bisher nicht viel zu spüren. Der Austausch von Informationen findet aktuell noch überwiegend auf dem Papier statt und nur wenige Patienten profitieren von neuen digitalen Lösungen. Der vermehrte Einsatz von Telematik und Telemedizin könnte die Gesundheitsversorgung definitiv verbessern.
So ist mit dem ESYSTA System von Emperra bereits heute eine sichere, valide Fernbehandlung von Diabetes-Patienten möglich. Alle Daten werden digital übermittelt. Dadurch können Praxisbesuche, welche der Vorlage der zuvor auf Papier notierten Behandlungsdaten dienten, durch Video- oder Telefonkonsultationen ersetzt werden – ein klarer Vorteil, nicht nur in der Corona-Krise.

Schnellere Diagnosen ermöglichen frühzeitigere Behandlungen
Neu entstehende Bereiche wie die Big Data-Anwendungen können Datenmengen aus verschiedenen Quellen auswerten und wertvolle Erkenntnisse über die Bevölkerungsgesundheit liefern. Sie machen positive oder negative Trends schneller erkennbar und ermöglichen frühzeitigere Reaktionen. Auf der Ebene der Kliniken und Praxen kann künstliche Intelligenz (KI) für Entlastung und sogar Qualitätssteigerungen sorgen. Denn lernfähige Algorithmen können z. T. schneller als Ärzte die richtige Diagnose stellen und somit eine frühzeitigere und damit häufig erfolgversprechendere Behandlung ermöglichen. Selbstverständlich müssen die KI-Diagnosen immer überprüft werden – aber mit ihnen lassen sich u. a. engmaschigere Untersuchungen und Präventionsangebote realisieren. Zum Beispiel bewähren sie sich bereits bei bestimmten Bildanalysen, wie dem Screening auf Hautkrebs oder Augenkrankheiten.
Das ESYSTA System beinhaltet Algorithmen, welche die Therapiedaten der Diabetes-Patienten übersichtlich für den Arzt oder Diabetologen aufbereiten. Dadurch werden Trends schneller ersichtlich, ebenso kritische – oder deutlich verbesserte – Werte.

Effiziente Hilfestellung beim Gesundbleiben – von Behandlung bis Prävention
Digitale Gesundheitslösungen eröffnen den Menschen vielfältige Möglichkeiten, besser auf ihre eigene Gesundheit zu achten. So umfasst der Bereich der Telemedizin u. a. Smartphones, mobile Apps, tragbare Geräte, den Einsatz von KI und Genomik als neuen Datenriesen. Bereits jetzt besitzen viele Menschen medizinische Geräte, die z. B. Vitaldaten wie Blutdruck und Blutzuckerspiegel automatisch erfassen und in Apps übertragen. Die oft in diesen Apps einprogrammierten Alarmierungssysteme helfen, kritische Daten frühzeitig zu erkennen und ermöglichen so die umgehende Ursachenforschung. Dadurch können lebensgefährliche Situationen vermieden werden. Jenseits der Worst-Case-Szenarien sorgt die automatisierte Gewinnung gesundheitsbezogener Informationen dafür, dass die Menschen diese wichtigen Daten ganz nebenbei erfassen und sich auf andere lebensrelevante Aspekte konzentrieren können. Aufgrund der verbesserten Behandlungs- und Präventionsmöglichkeiten helfen diese Technologien außerdem, die Kosten für die Gesundheitssysteme zu senken.
In der ESYSTA App überprüfen Algorithmen die erfassten Therapiedaten auf Unregelmäßigkeiten. In Form des ESYSTA Assistenten macht die App Diabetes-Patienten ggf. auf fehlende Werte, wahrscheinliche Handhabungsfehler oder auch bedenkliche Werte aufmerksam. In kritischen Fällen legt sie den Patienten eindringlich nahe, ärztliche Hilfe zu konsultieren.

Mehr Zeit für die Ausübung der medizinischen und pflegerischen Berufe
Die modernen Technologien wie z. B. KI können das Gesundheitspersonal im Arbeitsalltag und bei den administrativen Aufgaben deutlich entlasten und so mehr Zeit für die „eigentliche“ Ausübung der medizinischen und pflegerischen Berufe verfügbar machen. Die automatische Datenanalyse kann dafür sorgen, dass bessere Behandlungsergebnisse erzielt werden. Digitale Geräte helfen den Menschen dabei, ihre Medikation einzuhalten und schaffen so mehr Zeit für die persönliche Versorgung der intensivmedizinisch behandlungsbedürftigen Patienten. Somit lassen sich kurzfristige Engpässe bei Gesundheitsfachkräften besser bewältigen – und langfristig ermöglichen sie einen nachhaltigeren Umgang mit den Arbeitskräften.
Der Einsatz von ESYSTA in Pflegeeinrichtungen spart bei mindestens gleichbleibender Pflegequalität Zeit. Denn es übernimmt die Dokumentation der Therapiedaten sowie ihre Übermittlung an die behandelnde Arztpraxis. Diese Vorgänge müssen ansonsten händisch durchgeführt werden – die Dokumentation häufig auf dem Papier und die Übermittlung zumeist per Faxgerät.

Abbau ungleicher Gesundheitsversorgung
Mithilfe von Telemedizin können Menschen in strukturschwachen ländlichen Regionen erreicht und mit den bereits bestehenden Gesundheitsleistungen versorgt werden. Darüber hinaus können die digitalen Lösungen für Patienten gesundheitsrelevante Informationen zugänglich machen und bei der Nutzung der Netzwerke unterstützen. Damit kann der Abbau von Ungleichheiten und folglich eine effizientere, gerechtere Versorgung realisiert werden.
Bereits jetzt ist mit dem ESYSTA System eine sichere, valide Fernbehandlung möglich. Mit dem Aufbau der ESYSTA Plattform arbeitet Emperra gegenwärtig an einer digitalen Lösung, die Patienten und Ärzten weitere Produkte und Dienstleistungen von Drittanbietern zugänglich macht, sowie alle Beteiligten – ortsunabhängig – miteinander verbindet.

Verantwortungsvoller Umgang mit medizinischen Daten
In den Köpfen vieler Menschen gilt Papier als „sicher“ für Daten, digitale Medien hingegen treffen auf Misstrauen. Und das ist gut so. Denn nur ein verantwortungsvoller Umgang mit digitalen medizinischen Daten kann dieses Misstrauen zuverlässig entkräften – durch eine besonders hohe Datensicherheit. So gelten für digitale medizinische Daten strenge Vorschriften, deren Einhaltung durch engmaschige Zertifizierungen überprüft wird. Eine transparente Kommunikation der Anbieter ist hier besonders wichtig, damit Nutzer unseriöse Angebote und in Grauzonen agierende Anbieter leicht erkennen können. Auch für die Mediziner ist eine klare, sicherheitsorientierte Kommunikation bei digitalen Angeboten unverzichtbar. Denn Mediziner können rechtlich belangt werden, wenn sie Daten in ihre Behandlung einbeziehen, die aus Apps stammen, die keine zugelassenen Medizinprodukte sind. Für eine sichere digitale medizinische Versorgung muss allen Beteiligten zweifelsfrei klar sein, dass z. B. Schrittzähler-App nicht gleich Schrittzähler-App ist.
Das gesamte ESYSTA System ist nach der international gültigen Norm ISO/IEC 27001 zertifiziert. Aufgrund ihrer hohen Anforderungen und engmaschigen Überprüfung wird sie auch als „Goldstandard der IT-Sicherheit“ bezeichnet. Weiterhin sind alle ESYSTA Produkte – auch die App – zugelassene Medizinprodukte nach ISO 13485. Die Daten- und Informationssicherheit wird regelmäßig durch den TÜV Rheinland sowie einen externen und unabhängigen Datenschutzbeauftragten überwacht.

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